Luftmassengewitter mit Starkregen

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Reportinformationen

AutorIn: Fünfzehn TSN
Ereignis: aktuelle Wetterphänomene
Datum des Ereignisses: 01.06.2017


Reportbeschreibung

Eine feuchtlabile sommerliche Luftmasse, die von den Menschen als schwülwarm bis -heiß wahrgenommen wird, und flache Druckverteilung (windschwache Verhältnisse) sind ein Garant für typische Sommergewitter (auch Wärmegewitter oder Lufmassengewitter genannt). Vorboten sind riesige Wolkentürme (Cumulonimbus, cumulus = Haufen und nimbus = Unwetter; in der Luftfahrt auch CB=Charly Bravo genannt).

Die von der Sonne an Heizflächen (Berghänge, Äcker….) aufgeheizte Luft kühlt beim Aufsteigen ab. Die in ihr enthaltene Feuchtigkeit kondensiert zu Wassertröpfchen und es entstehen blumenkohlförmige Cumulus- oder Haufenwolke. Im Zuge der Kondensation wird latente (latens = verborgen) Wärme freigesetzt, wodurch sich das aufsteigende Luftpaket weiter erwärmt und Auftrieb erlangt. Dadurch entstehen starke senkrechte Luftströmungen, genannt Konvektion, und die Bildung einer Cumulonimbus-Wolke. Ihr oberer Rand nimmt die typische Ambossform einer Cumulonimbus-Wolke ein und reicht bis in eine Höhe von 20 km.

Auf der Gerlitzen/Kärnten konnte die Entstehung eines typischen Sommergewitters, das im Klagenfurter Becken zu lokalen Überflutungen führte, beobachten und dokumentieren.

Bilder (c)  Franz Zeiler/TSN

http://www.wettereck-triestingtal.at


Expertenkommentar

AutorIn: Datum: 16.05.2021



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